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Ausstellung Chancen in mehreren Welten.
UnternehmerInnen mit Migrationshintergrund in Berlin.
– Rotes Rathaus Berlin, im Rahmen der internationalen
Tagung „WISSEN WANDERT. Migration und Know-how. Potenziale
für Berlin“ (siehe www.sid-berlin.de).
Im Rahmen des Projekts „UnternehmerKulturen
mitten in Berlin. Eine Dokumentation von UnternehmerInnen
mit Migrationshintergrund in Berlin-Mitte“ wurden von
August bis Dezember 2006 zehn UnternehmerInnen nach
der Genesis ihrer Geschäftsidee befragt: Sie erzählten,
auf welchem persönlichen Hintergrund ihre Geschäftsidee
entstand, unter welchen Voraussetzungen und mit welchen
Erfahrungen sie diese umsetzen, welche Visionen sie
bei ihrer Arbeit begleiten und was ihre gesellschaftlichen
Anliegen waren. Ihre Bedeutung für die gesellschaftliche
und wirtschaftliche Entwicklung des Bezirks Berlin Mitte
sollte durch die Dokumentation aufgezeigt und auf vorhandene
Innovationspotenziale hingewiesen werden.
Vier der InterviewpartnerInnen, die
sich auf internationalen Märkten und in internationalen
Netzwerken bewegen, werden hier exemplarisch vorgestellt.
Mit der Ausstellung verbindet sich auch
eine Führung der UnternehmerInnen.
EU-Projekt SMILE. System for Migrants-Integration
as Lifehelp through Education – Ein Berufsbildungsprojekt für MigrantInnen mit 16
Partnern aus vier EU-Ländern mit dem Ziel der beruflichen
Integration in den Arbeitsmarkt. Entwicklung von Ausbildungsmodulen
sowie einem Handbuch für die Berufsbildner auf der Grundlage
von Biografiearbeit. Berliner Kooperationspartner: DRK
Bildungswerk Nord, BBQ Baumann; INTAC 24
Durch das Arbeiten mit der biografischen
Methode wurden MigrantInnen durch den Verein Wege aufgezeigt,
die in der Heimat erworbenen sozialen und kulturellen
Kompetenzen für die Qualifizierung zu nutzen und zu
erweitern. Sie wurden gleichzeitig an für sie „maßgeschneiderte“
sozio-kulturelle Netzwerke herangeführt (siehe unter
www.eu-project.de
sowie nachzulesen in impuls 30, SMILE Handbuch für die
berufliche Integration von Migranten am Beispiel kultursensibler
Pflege (siehe unter Publikationen))
Ausstellung Die Stunde Null. Überleben
– Umbruchzeiten 1945: Konzipierung und Durchführung
der Veranstaltung „Aus Geschichte(n) für die Gegenwart
lernen“ in Kooperation mit dem Museum Europäischer Kulturen
und der Landeszentrale für politische Bildung im Rahmen
der "Tage des interkulturellen Dialogs" (siehe
www.aric.de)
Ausstellung Die Stunde Null. Überleben
– Umbruchzeiten 1945: Gesprächsveranstaltung im
Rahmen der "Tage des interkulturellen Dialogs"
zum Thema „Heimat zwischen den Welten. Identitätsräume
leben“. Konzipierung und Durchführung in Kooperation
mit dem Museum Europäischer Kulturen sowie ZeitzeugInnen
verschiedener Herkunftkulturen
Tage des interkulturellen Dialogs:
Durchführung der Veranstaltung "Museumsdialoge“ in Zusammenarbeit
mit dem Museumspädagogischen Dienst Berlin (heute: Kulturprojekte
Berlin), verschiedenen
Migrantenorganisatonen und VertreterInnen von Berliner
Museen: Wie können gemeinsame Voraussetzungen geschaffen
werden, die Berliner Museen für eine interkulturelle
Ausrichtung ihrer Arbeit zu gewinnen?
Projekt UnternehmerKulturen
mitten in Berlin: Im Rahmen des Projekts wurden
zehn UnternehmerInnen mit Migrationshintergrund befragt, auf welchem
Hintergrund ihre Geschäftsidee entstand, mit welchen Erfahrungen sie diese
umsetzen und welche Visionen sie bei ihrer Arbeit begleiten. Mit der
Dokumentation soll die Bedeutung der UnternehmerInnen für die gesellschaftliche
und wirtschaftliche Entwicklung des Bezirks aufgezeigt werden.
Nach der Vorstellung einzelner UnternehmerInnen loteten wir mit VertreterInnen
von Migrantenorganisationen und lokalen Akteuren Möglichkeiten aus, um das
Kooperationsbündnis „PRO kulturelle Vielfalt mitten in Berlin“ zu begründen.
Ziel war das Herausfinden von Innovationspotenzialen für die Belebung der
kulturellen Vielfalt des Bezirks und die Förderung der kulturellen Bildung für
Menschen mit Migrationshintergrund. Das Projekt erfuhr eine Förderung durch den Europäischen Sozialfonds im Rahmen
des LSK-Programms. Es entstand in Kooperation mit dem Bezirksamt Mitte von
Berlin, dem Bereich Wirtschaftsförderung/-beratung.
Siehe Projekt-Dokumentation
Die Stunde Null. Überleben nach 1945
Mitarbeit an der Ausstellung, die im
Museum Europäischer Kulturen - Staatliche Museen zu
Berlin gezeigt wurde (www.smb.spk-berlin.de).
Durchführung der Begleitveranstaltung
„Europäische Lebenswege im Umbruch. Nachkriegserinnerungen
aus unterschiedlichen kulturellen Perspektiven“ in Zusammenarbeit
mit MigrantInnen verschiedener Herkunftskulturen. -
Im Rahmen der Tage des interkulturellen
Dialogs.
EU-Projekt Migration, Arbeit und
Identität. A history of people, told in museums
(Culture 2000)
Gemeinsam mit Museen und Migranten aus
Schweden, Dänemark, England, Österreich, Spanien wird
die Bedeutung von Migration und Migranten für den kulturellen,
technischen und gesellschaftlichen Wandel im 20./21.
Jahrhundert in mehreren europäischen Regionen und Metropolen
herausgearbeitet. Die Ergebnisse werden im internet,
auf einer Website und einer europäischen Wanderausstellung
im Jahre 2003/2004 präsentiert.
Die Kooperationspartner in Berlin: Museum
Europäischer Kulturen – Staatl. Museen zu Berlin, das
Deutsche Technikmuseum Berlin, Kulturprojekte Berlin
(ehemals: Museumspädagogischer
Dienst Berlin)
Um eine Nachhaltigkeit des EU-Projektes zu gewährleisten, haben die Berliner
Partner die Berliner Plattform ins Leben gerufen. Siehe hierzu Artikel
Klages/Matthes in "Standbein Spielbein", Heft April 2003, Hamburg sowie
verschiedene Tagungsbeiträge: im Jahre 2000 Worklab-conference in
Manchester, im Jahre 2002 "Interacció. Politiques per a la interculturalitat"
in Barcelona sowie 2003 im Museum de la Ciencia i de la Tecnica de Catalunya
in Terrassa/Spanien Zu den Projekten in Berlin zählen:
Internationale Wanderausstellung Crossing
borders - migrants in Europe, mit Veranstaltungsprogramm,
zu sehen im Museum Europäischer Kulturen - Staatl. Museen
zu Berlin
Ausstellung Migrationsgeschichte(n)
in Berlin, zu sehen im Museum Europ. Kulturen -
Staatl. Museen zu Berlin sowie Begleitprogramm.
Internationaler Museumstag im
Deutschen Technikmuseum Berlin - "Kulturkontakt.
Interkulturelle Begegnungen" - Migranten verschiedener
Kulturen zeigen ihre persönliche Sicht auf Ausstellungsbereiche
des Museums.
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